Die beiden Münchner U-Bahnschläger wurden aufgrund versuchten Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt.
Die beiden alkoholisierten Männer hatten ihr Opfer, einen 76 Jahre alten Mann, kurz vor Weihnachten in einem Münchner U-Bahnhof brutal zusammen geschlagen, nachdem diser die beiden aufforderte, ihre Zigarette in der U-Bahn wieder auszumachen.
Der 18-jährigen Spyridon L. bekam achteinhalb Jahre, der 21-jährige Serkan A. zwölf Jahre Gefängnis. Die Verteidiger kündigten an, in Revision gegen das Urteil zu gehen. Zudem drohen den aus der Türkei und Griechenland stammenden Männern nach Verbüßung ihrer Haftstrafe die Abschiebung in ihre Heimatländer.
Der Richter Reinhold Baier begründete das harte Urteil damit, dass der brutale Überfall eine “völlig sinnlose Tat auf sittlich niedrigster Stufe” sei.
Die Verteidiger erklärten Revision einlegen zu wollen.







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